Sextett finisht die Mitteldistanz in Tirol

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So langsam klingt die Triathlonsaison aus, die letzten Starts stehen an. Für viele noch einmal die Gelegenheit, den einen oder anderen "Genuss-Wettkampf" mitzunehmen. Dies taten Michael Gniffke, Jörg Schmidt, Frank Neuwirth, Siggi Noll, Jürgen Mann, Michael Aßhauer und Martin Skaljic bei der Challenge Walchsee und gingen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen ins Rennen. Die Strecke in der Alpenrepublik ist naturgemäß mit einigen Höhenmetern auf der Radstrecke gespickt, dafür ist das Schwimmen im ruhigen Walchsee angenehm und der Lauf entlang den Ufern ebenfalls nicht allzu schwer. Gleichwohl macht es natürlich die Länge des Wettkampfs für alle hinten heraus hart und nach den Körnern, die die lange Saison 

gekostet hat, wundert es nicht, dass kein Westfalia-Athlet unter fünf Stunden das Ziel erreichte. 

Allerdings stand auch vor allem der Spaß auf der attraktiven Strecke im Vordergrund, entsprechend zufrieden waren alle sechs, nachdem sie das Ziel erreicht hatten. Am schnellsten war dabei Michael Gniffke, der nach 5.02 h einlief und sich vor allem über ein sehr gelungenes Schwimmen freuen konnte. Gleiches galt für Frank Neuwirth und Michael Aßhauer, die im Wasser eine sehr überzeugende Leistung bringen konnten. Auch Siggi, Jürgen und Martin kamen gut durch die erste Disziplin, während Jörg Schmidt es zunächst etwas langsamer angehen ließ. Dafür konnte er auf dem Rad seine Bergqualitäten einbringen und fuhr gemeinsam mit Jürgen die zweitbeste Herner Zeit, Michael Gniffke war ein paar Minuten schneller, die anderen nicht viel langsamer. So war die Ausgangslage vor dem abschließenden Lauf gut, Michael Gniffke lag ohnehin auf Kurs und auch Jürgen hatte noch alle Möglichkeiten für eine absolute Topleistung. Entsprechend ambitioniert ging er den Halbmarathon an, am Ende musste er das Tempio etwas reduzieren, legte aber trotzdem die beste Laufzeit hin. Dicht gefolgt wurde er von Michael Gniffke, der in der Addition aller Disziplinen in 5.02 h dann doch die Nase vor Jürgen (5.23 h) hatte. Als dritter im Bunde lief Michael Aßhauer ein, nach dem guten Schwimmen reichten konstante Leistungen für ein sicheres Finish unter 6 h (5.46 h). Jörg hatte in den letzten Monaten erhebliche Probleme mit dem Laufen, die fehlenden Grundlagen merkte man dann, dennoch kam er in 5.51 h deutlich unter sechs Stunden ins Ziel. Martin lief taktisch klug und konnte sich von Runde zu Runde immer mehr steigern, der verdiente Lohn waren 6.07 h. Frank und Siggi lieferten sich bis zum Schluss ein zähes Ringen. Am Ende lagen schlappe 144 Sekunden zwischen ihnen, 6.30 h von Frank standen 6.32 h von Siggi gegenüber. 

 

Impressionen

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