Kamen: Landesliga Team erreicht dennoch gutes Ergebnis 

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Nach dem überraschenden Podestplatz zum Auftakt stand an diesem Wochenende der zweite Wettkampf in der Landesliga auf dem Programm. 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und ein Lauf über zehn Kilometer waren auf dem schnellen Kurs rund um die Sportschule Kaiserau zu meistern.

Für Westfalia Herne gingen der wiedergenesene Marius Kruza, Jürgen Mann, Michael Gniffke und Jan Müller an den Start. Das Schwimmen ist traditionell nicht die Schokoladendisziplin der Herner, entsprechend waren die vier mit ihren Mittelfeldplatzierungen nach dem Auftakt erst einmal zufrieden.

Auf dem Rad zeigte sich schnell, wo die Platzierungen gemacht werden. Der fast völlig flache Kurs, der noch dazu wenig Kurven aufweist, bot sich für eine fulminante Aufholjagd geradezu an. Michael, als stärkster Radfahrer, zog sogleich an vielen

Konkurrenten vorbei, wurde dann aber aufgrund seiner Startnummer, die sich im Fahrtwind gewendet hatte, mit einer zweiminütigen Zeitstrafe belegt. Beirren ließ er sich davon nicht und legte beim abschließenden Lauf noch einmal ordentlich zu. 

Schlimmer erwischte es Jürgen, der nach exzellenter Leistung leider eine Runde zu früh in Richtung zweite Wechselzone einbog und somit am Ende disqualifiziert wurde. Besonders ärgerlich, da auch er sich im Vergleich zu Hagen noch einmal deutlich steigern konnte.

Und als wenn das alles noch nicht genug gewesen wäre, erwischte auch Jan nicht seinen besten Tag. Nach Magenproblemen unter der Woche fehlte einfach die Substanz, so dass er schon auf dem Rad das angeschlagene Tempo nicht ganz halten konnte, mit Kampfgeist rettete er aber eine brauchbare Laufzeit ins Ziel.

Dennoch gab es zwei Lichtblicke zu verzeichnen. Marius konnte nach einer mehr als halbjährigen Vetrletzungspause ein starkes Comeback feiern, er kam nicht nur ohne Schmerzen durch das Rennen, sondern konnte auch seine persönlichen Vorgaben voll erfüllen und kann zuversichtlich in Richtung Altena blicken, wo in drei Wochen der nächste Start ansteht. Ebenso gibt das Mannschaftsergebnis Auftrieb: Trotz Zeitstrafe und Disqualifikation erreichten die Herner einen starken siebten Platz, der nicht nur alle Möglichkeiten offen lässt. "Von den individuellen Leistungen wäre ein richtig starkes Resultat drin gewesen, entsprechend blicken wir nicht zurück, sondern konzentrieren uns nun auf Altena und das Saisonfinale in Hückeswagen." Leider auf einen Start verzichten musste die Masters-Mannschaft, die heute eigentlich in Bonn starten wollte. Ein Arbeitsunfall hatte das Team entscheidend dezimiert, so dass das aufgrund von Hochwasser zu einem Duathlon umfunktionierte Rennen in der ehemaligen Bundeshauptstadt ohne Athleten von Westfalia Herne Triathlon stattfinden musste.

Impressionen

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