Altena: Landesliga-Team mit großem Kampf 

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Nach dem unglücklichen siebten Platz vor drei Wochen in Kamen galt es für das Landesliga-Team von Westfalia Herne Triathlon, in Altena eine Antwort zu geben. Jürgen Mann, Michael Gniffke, Marius Kruza und Jan Müller gingen über die ausgesprochen anspruchsvolle Sprintdistanz ins Rennen. Den 500 Metern im Schwimmen folgten 20 km auf dem Rad, die über 700 Höhenmeter aufwiesen und auch der abschließede Lauf über fünf Kilometer kann keineswegs als flach bezeichnet werden. Davon ließ sich das Quartett aber nicht irritieren. Gniffke erwischte schon im Wasser einen guten Tag und stieg als erster aus dem Freibad in Dahle, Kruza und Müller nahmen zeitgleich die Verfolgung der Konkurrenz auf und auch Mann überzeugte in seiner persönlichen Wackeldisziplin. Auf dem Rad machte vor allem Gniffke weiter Druck, zwei Wochen vor seinem Saisonhöhepunkt bei der Langdistanz in Roth nähert er sich seiner Topform immer weiter an. 

Konkurrent um Konkurrent ließ er auf den langen und harten Anstiegen stehen und auch die riskante Abfahrt über teilweise katastrophale Straßenzustände meisterte er sicher. Dahinter kämpften sich auch Kruza und Müller durchs Feld, dabei half ihnen, den jeweils anderen Mannschaftskameraden fast über die gesamte Distanz im Blick zu haben. Mann zeigte, dass er mehr als nur ein Ersatz für den verletzten Jörg Schmidt war und machte Platz um Platz gut. Entsprechend ordentlich war die Ausgangssituation vor dem Laufen, bei dem die vier Herner noch einmal alles aus sich herausholten. Hier konnte vor allem Mann noch einmal richtig aufholen und auch die Teamkollegen liefen noch viele Plätze nach vorne. Im Ziel galt es dann, auf die Ergebnisse zu warten, die mit Platz fünf fast etwas enttäuschend ausfielen. "Wir haben alle sehr gute Rennen gemacht, jeder war am Limit. Dass wir damit nicht in die Nähe des Podestes kommen, zeigt, wie stark die Konkurrenz heute war." Dabei lagen vor den Hernern im Einzelklassement fast nur Athleten der vor ihnen platzierten Mansnchaften aus Ratingen, Gladbeck, Attendorn und Ohle, die heute aus dem Rennen schon fast eine Zweiklassengesellschaft gemacht haben. "So gesehen ist Platz fünf wahrlich keine Schande, die Anderen waren einfach besser." Nach drei Wettkämpfen liegt Westfalia Herne Triathlon weiter auf dem fünften Platz, in Hückeswagen geht es zum Saisonabschluss so eventuell tatsächlich um den Aufstieg in die Verbandsliga. "Dafür muss aber alles passen", sind sich die vier einig. Aber wie auch immer, schon jetzt ist die erste Saison der jungen Mannschaft ein voller Erfolg, auf dem sich in Zukunft aufbauen lässt.

Kamen: Landesliga Team erreicht dennoch gutes Ergebnis 

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Nach dem überraschenden Podestplatz zum Auftakt stand an diesem Wochenende der zweite Wettkampf in der Landesliga auf dem Programm. 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und ein Lauf über zehn Kilometer waren auf dem schnellen Kurs rund um die Sportschule Kaiserau zu meistern.

Für Westfalia Herne gingen der wiedergenesene Marius Kruza, Jürgen Mann, Michael Gniffke und Jan Müller an den Start. Das Schwimmen ist traditionell nicht die Schokoladendisziplin der Herner, entsprechend waren die vier mit ihren Mittelfeldplatzierungen nach dem Auftakt erst einmal zufrieden.

Auf dem Rad zeigte sich schnell, wo die Platzierungen gemacht werden. Der fast völlig flache Kurs, der noch dazu wenig Kurven aufweist, bot sich für eine fulminante Aufholjagd geradezu an. Michael, als stärkster Radfahrer, zog sogleich an vielen

Konkurrenten vorbei, wurde dann aber aufgrund seiner Startnummer, die sich im Fahrtwind gewendet hatte, mit einer zweiminütigen Zeitstrafe belegt. Beirren ließ er sich davon nicht und legte beim abschließenden Lauf noch einmal ordentlich zu. 

Schlimmer erwischte es Jürgen, der nach exzellenter Leistung leider eine Runde zu früh in Richtung zweite Wechselzone einbog und somit am Ende disqualifiziert wurde. Besonders ärgerlich, da auch er sich im Vergleich zu Hagen noch einmal deutlich steigern konnte.

Und als wenn das alles noch nicht genug gewesen wäre, erwischte auch Jan nicht seinen besten Tag. Nach Magenproblemen unter der Woche fehlte einfach die Substanz, so dass er schon auf dem Rad das angeschlagene Tempo nicht ganz halten konnte, mit Kampfgeist rettete er aber eine brauchbare Laufzeit ins Ziel.

Dennoch gab es zwei Lichtblicke zu verzeichnen. Marius konnte nach einer mehr als halbjährigen Vetrletzungspause ein starkes Comeback feiern, er kam nicht nur ohne Schmerzen durch das Rennen, sondern konnte auch seine persönlichen Vorgaben voll erfüllen und kann zuversichtlich in Richtung Altena blicken, wo in drei Wochen der nächste Start ansteht. Ebenso gibt das Mannschaftsergebnis Auftrieb: Trotz Zeitstrafe und Disqualifikation erreichten die Herner einen starken siebten Platz, der nicht nur alle Möglichkeiten offen lässt. "Von den individuellen Leistungen wäre ein richtig starkes Resultat drin gewesen, entsprechend blicken wir nicht zurück, sondern konzentrieren uns nun auf Altena und das Saisonfinale in Hückeswagen." Leider auf einen Start verzichten musste die Masters-Mannschaft, die heute eigentlich in Bonn starten wollte. Ein Arbeitsunfall hatte das Team entscheidend dezimiert, so dass das aufgrund von Hochwasser zu einem Duathlon umfunktionierte Rennen in der ehemaligen Bundeshauptstadt ohne Athleten von Westfalia Herne Triathlon stattfinden musste.

Harsewinkel: Tolle Stimmung beim ersten Rennen 

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Heute stand der Saisonauftakt der Regionalliga Damen auf dem Plan! Was sich die Mädels vorgenommen hatten, "Spaß haben und Erfahrung zu sammeln", ging voll auf!

Schon vor dem Start war beste Stimmung und auch wenn nur drei Damen (Olivia Masseck, Birgit Deppe und Sandra Janeck) an den Start gingen, war die Mannschaft, bis auf Heike, die beruflich verhindert war, komplett in Harsewinkel vertreten: Trotz der weiten Anreise waren zahlreiche Vereinsmitglieder an der Strecke und sorgten für beste Stimmung! Somit rückte die Bedeutung der Zeit heute mal in den Hintergrund!

Dennoch konnte Sandra bei ihrem Debüt trotz verletzungsbedingter monatelanger Laufpause die beste Laufzeit erzielen und war im Ziel sichtlich zufrieden. Wer Birgit kennt weiß, Hitze und Heuschnupfen stehen nicht auf ihrer Freundesliste...mitgerissen von der Vereinsstimmung ging Birgit als Mannschaftskapitän mit gutem Beispiel voran, trotzte ihren natürlichen Gegnern und konnte eine tolle Leistung abliefern.

Gemeinsam im Zielbereich wurde das tolle Gefühl der Mannschaft zusammen mit den mitgereisten "Fans" gefeiert! Olivia war fernab ihrer Möglichkeiten - aus noch unerklärlichen Gründen! Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch! In einer Sache waren sich alle einig: geile Stimmung, geile Mannschaft und einen tollen Support an der Strecke - das ist das, was wirklich zählt und glücklich macht!

  

 

Starke Ausdauerleistungen in Barcelona und bei Vivawest

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Neben dem Ligaauftakt im Triathlon standen heute zwei weitere Highlights im Kalender von Westfalia Herne Triathlon.Olivia Masseck startete bei der Mitteldistanz in Barcelona, während Michael Aßhauer und Heike Lipa den Vivawest-Marathon liefen.

Eigentlich sollte es ein Herner Doppelstart in der Olympiastadt von 1992 werden, aber während Olivia den Wettkampf in Angriff nehmen konnte, plagte sich ihre Frau Christin Masseck derart mit einer Erkältung herum, dass sie das Rennen leider absagen musste. Aus der Not machten die beiden eine Tugend und so hatte Olivia unerwarteten Streckensupport.

Dieser war auf dem extrem anspruchsvollen Kurs auch sehr willkommen, schließlich kämpfte sie sich 6.54 h durch Mittelmeer und die katalanische Landschaft. Beim Schwimmen gab es die schon als üblich zu bezeichnende "Prügelei", so dass die Nase blutete, auf dem Rad lief es dann richtig rund, aber beim abschließenden Halbmarathon fehlten einfach ein paar Trainingskilometer, die Olivia zuletzt aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht laufen konnte. Dennoch erzielte sie einen starken 21. Platz in ihrer Altersklasse und konnte sich auch im sehr großen Gesamtstarterfeld gut behaupten.

Den Marathon bei Vivawest nahmen Heike Lipa und Michael Aßhauer gemeinsam in Angriff. Trotz sehr warmer Temperaturen konnten beide ein konstant schnelles Tempo anschlagen und liefen nach 4.10 h mit einem Lächeln auf den Lippen ins Ziel ein. Für Michael bedeutete dies Platz 282 (52. in der Altersklasse), Heike schaffte sogar Platz 44 und wurde damit starke 6. in ihrer Altersklasse.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen und genießt die verdiente Erholung!!

Hagen: Landesliga völlig überraschend auf dem Podium

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Beim Hagener Sparda-Bank-Triathlon kam es am heutigen Sonntag zum ersten Kräftemessen in der Landesliga. Bei ausgezeichneten äußeren Bedinungen standen 1000 m Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und ein Lauf über zehn Kilometer auf dem Programm.

Nach umfangreichem und hartem Training waren die vier Starter von Westfalia Herne Triathlon gespannt, wo sie sich letztlich einordnen würden. "Beim ersten Wettkampf weiß man einfach nie, wo man selber steht und wie stark die Konkurrenz ist. Der Plan war entsprechend einfach: Alles geben und schauen, was dabei herauskommt", gaben Jörg Schmidt, Jürgen Mann, Michael Gniffke und Jan Müller die Marschrichtung vor. Und ließen dem Taten folgen. 

Schon im Schwimmbecken überzeugte das Quartett auf ganzer Linie und konnte sich etwas überraschend im Mittelfeld der 100 Athleten platzieren.

Nun standen jedoch die Lieblingsdisziplinen der Herner an, schon auf den 43 schweren Radkilometern, die vier Anstiege zur Hohensyburg beinhalteten, fuhren sie weit nach vorne. Allerdings galt es, noch ein paar Körner für den abschließenden Lauf entlang des Hengstey-Sees aufzusparen. Hier würde sich zeigen, ob sich die bisherigen Mühen veredeln lassen würden. MIt dem guten Gefühl, eine starke Radleistung gezeigt zu haben, gingen alle vier den Lauf offensiv an und wurden dafür belohnt. Läufer um Läufer konnten die Jungs ´einsammeln´. Im Ziel war schnell klar, dass das Mannschaftsergebnis gut sein würde, als die Ergebnisse dann aushingen und klar war, dass mit Platz III (von 25 Mannschaften) direkt eine Podestplatzierung herausspringen würde, waren dann aber doch alle überrascht. "Wir denken, es war der Team-Spirit, der uns heute so angetrieben hat. Jeder hat für den anderen das Letzte gegeben und das Ergebnis ist eine tolle Belohung für die Mühen."

Mit insgesamt 90 Platzziffern lag Westfalia Herne Triathlon letztlich zwar ein gutes Stück hinter den siegreichen Attendornern, aber nur einen einzigen Punkt hinter dem Team aus Ohle. Trotzdem überwog natürlich die Freude über den ersten Pokal der noch sehr jungen Vereinsgeschichte, mit neuer Motivation geht es nun in drei Wochen zum zweiten Ligastart nach Kamen.

Besonderer Dank geht an den lautstarken Support am Streckenrand. "Das ist wirklich einmalig, was da bei uns im Verein für ein Zusammenhalt besteht. Immer, wenn wir an der Gruppe vorbeikamen, gingen die Wattzahlen noch mal ein gutes Stück nach oben. Wahnsinn, wie uns das gepusht hat", äußerten sich die Herner im Ziel.

Impressionen

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