Amsterdam: Westfalia Athleten gegen den Wind

Am 12.09.15 machten sich die beiden Herner Jörg Schmidt und Jürgen Mann auf denWeg in das holländische Almere bei Amsterdam um sich ihrer ersten Halbdistanz bei der Callange Almere zu stellen.

Nach 1900m im eiskalten Wasser, waren 90km auf dem Rad an der Küste Flevolands sowie ein Halbmarathon zu absolvieren. Besonders der windanfällige Radkurs verlangte dabei allen Startern einiges ab.

Um 8.30 viel der Startschuß vor der Skyline von Almere und nach 5:23 bzw 5:40 erreichten beide glücklich und zufrieden den Zielbogen auf der Esplanade.

Nach dem erfolgreichen Wettkampf war dann erst einmal Regeneration im nahegelegenen Landalpark angesagt.

 

 

Zell am See: drei Herner auf der Mitteldistanz erfolgreich

 

Als sich die Triathlonsaison 2015 eigentlich schon ihrem Ende entgegen neigte, stand für drei Athleten aus Herne der Höhepunkt noch bevor: Siggi Noll, Michael Aßhauer und Frank Neuwirth hatten sich die Mitteldistanz im österreichischen Zell am See vorgenommen. Weshalb es das Trio ausgerechnet in die Alpenrepublik verschlagen hat, verriet Neuwirth: "Alleine die Lage ist schon traumhaft schön, mächtige Berge mit grünen Hängen und schroffem Fels, dazu der kristallklare See und eine anspruchsvolle Radstrecke."

Ein weiterer Anreiz wird sicher auch die am folgenden Tag ausgetragene "Ironman 70.3 Weltmeisterschaft" gewesen sein. Doch bevor sich die Jungs das Rennen entspannt ansehen konnten, galt es für sie erst einmal, noch mal die Kräfte zu mobilisieren. Beim Schwimmen kamen Neuwirth und Aßhauer fast zeitgleich aus dem Wasser und blieben in unter 38 Minuten für die 1,9 km in einem sehr ansprechenden Bereich. Noll folgte einige Minuten später und nahm ebenfalls die 90 km lange Radstrecke in Angriff. Dort wartete nach einer flachen und entsprechend schnellen Einrollphase bald der 14 km lange Anstieg zum Hochkönig, der mit durchschnittlich 6 % schon sehr alpinen Charakter aufwies. Hier galt es, sich die Körner gut einzuteilen, denn auch nach dem Pass wurde das Rennen nicht viel leichter. Immerhin gab es neben der zweiten Hälfte des Radkurses noch einen Halbmarathon zu absolvieren. 

Nachdem Neuwirth auf dem Rad etwas Zeit zwischen sich und die beiden Vereinskollegen hatte legen können, war es nun Michael Aßhauer, der mit einem forschen Schritt Boden gut machte. Bald war er zu Neuwirth aufgelaufen und zog danach einsam seine Runden in der idyllischen Landschaft. Aber auch Neuwirth und Noll hielten die Spannung hoch und so finishten drei "Flachlandtiroler" erfolgreich eine gleichermaßen anspruchsvolle wie außergewöhnliche Mitteldistanz.

 

Impressionen

Snip20160725 12