Haltern: Wenn erwachsene Männer im Dreck wühlen...

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Herner Trio beim Cross-Duathlon in Haltern am Start

Bereits seit einem Vierteljahrhundert tragt TuS Sythen den Cross-Duathlon in Haltern aus. Bei der Jubiläumsausgabe war mit Jörg Deppe, Jürgen Mann und Karsten Kiepsch auch ein Trio von Westfalia Herne Triathlon vertreten.

Alle drei wählten die Langdistanz, bei der es zunächst 3,5 Kilometer zu laufen galt. Die Route führte wellig durch die Wälder der Westruper Heide, etwa zur Mitte der Runde war ein knackiger Anstieg zu bewältigen, der den Athleten auch noch beim Wechsel auf das Mountainbike in den Knochen steckte. Doch hier von Ruhe keine Spur, der Kurs auf dem Rad war ähnlich hügelig, führte aber über 12 Kilometer, so dass die vielen bissigen Anstiege entsprechend häufig zu bewältigen waren. Als "Belohnung" wartete die Laufrunde noch einmal auf alle, merklich angeschlagen büsten praktisch alle Starter hier noch einmal Zeit gegenüber dem ersten Durchgang ein.

Das Team von Westfalia Herne Triathlon schlug sich aber auch in der finalen Disziplin noch einmal prächtig, was mit den Einzelergebnissen 64 (Deppe, 1:16:10 h), 67 (Mann, 1:16:38 h) und 82 (Kiepsch, 1:20:06 h) und einem starken achten Platz in der Mannschaftswertung belohnt wurde. Schlammige Schuhe und dreckige Kleidung gab es gratis dazu.

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Mallorca: JETZT ERST RECHT...

Paguera b

Am 17.10. hieß es für die Massecks bei der Mitteldistanz Paguera "Feuer frei" auf der schönen Sonneninsel Mallorca! 
Dafür sind sie schon zeitig angereist, denn die Ansage vom Trainer war: "wir starten aus dem Training raus." 
Dies war damit begründet, dass besonders Christin durch immer wieder aufkommende Erkältungen im Training zurückgeworfen wurde und ihr so wertvolle Kilometer fehlten.

Olivias Wettkampf begann allerdings schon eine Woche vor der eigentlichen "Challenge Paguera". Bedingt durch eine Fischvergiftung, hieß es am Anfang der Woche beten und hoffen, dass der Körper sich wieder fängt. Für den Rest der Woche stand für Olivia also nur noch ein reduziertes Trainingsprogramm auf dem Plan mit der Hoffnung, dass auch der Magen wieder mitspielt. 

Der Wille zu finishen trieb Olivia trotz allem am 17.10 pünktlich um 9:16 Uhr an den Strand von Paguera. Mit einem guten Wasserstart ging es zusammen mit ihrer Frau auf die 1,9km lange Schwimmstrecke. 
Anfangs lief es für beide gut. Das Meer war ruhig und die Positionen waren klar verteilt.

Mit der Wende in Richtung Strand tauchten erste Probleme auf. Durch die tief stehende Sonne war eine optimale Orientierung unmöglich, so dass die Ideallinieverlassen wurde und ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden musste.

Gemeinsam gingen die Massecks in die erste Wechselzone, die besonders für Olivia gut verlief. Raus aus dem Neo und rein in die Radschuhe - dies gelang Olivia erstmals schneller als ihrer Frau.
Jetzt ging es auf die 90km lange Radstrecke mit knapp 1000Hm und einem anspruchsvollen Kurs. Die erste Radrunde lief super für beide, doch zu Beginn der 2.Runde sollte Olivia schon Tribut für die letzte Woche zahlen müssen. Die Speicher des Körpers waren leer und der Magen verweigerte jegliche Form von Nahrungsaufnahme. Dennoch war Olivia getrieben von dem Willen, ins Ziel zu kommen und trat nun den Kampf gegen den eigenen Körper an.

Christin konnte eine gute Radzeit abrufen und kam zufrieden zum zweiten Wechsel. Flott tauschte sie die Schuhe und ging auf die 21,1km lange Laufstrecke...die erste Runde lief relativ ruhig. Die Anweisung vom Trainer hieß "langsam angehen" und hinten raus zulegen. Wie Christin nach dem Rennen berichtete, waren die Beine richtig heiß für ein schnelles Rennen und die Laufzeit von 1:45 h waren in der ersten Runde noch realistisch. Die knapp 400Hm inkl. 120 Treppenstufen setzten dem angeschlagenen Rücken von Christin jedoch immer mehr zu, so dass es in diesem Rennen doch noch nicht sein sollte. Trotzdem glücklich über die Laufzeit von 1:58 h und einer Zielzeit von5:43:06 h war die Leistung im Vergleich zum Vorjahr fast 30 Minuten schneller, so dass Christin sichtlich zufrieden im Ziel war.

Jetzt hieß es Daumendrücken für Olivia. Aus dem Zielkanal hörte Olivia immer wieder die Zurufe ihrer Frau...für Olivia war klar, heute wird nicht der Trainingserfolg abgerufen, sondern mentale Stärke trainiert. Fokussiert auf das Ziel und der eiserne Wille hinter der Ziellinie von ihrer Frau gefeiert zu werden, gelang es Olivia, trotz der Magenprobleme und der anspruchsvollen Laufstrecke mit einer Zeit 7:00:35 h ins Ziel zu laufen.

Hier zeigte sich Olivia trotz der Zeit überglücklich mit den Worten "ich habe zwar den Kampf gegen die Zeit verloren, aber den Kampf gegen meinen eigenen Körper habe ich gewonnen." Ein Teilsieg, den die Massecks zu feiern wussten!
Für die nächste Saison steht für beide fest: Es wird wieder eine Mitteldistanz geben...hungrig auf mehr heißt es aber jetzt erst mal Beine hoch und viel Zweisamkeit fernab von langen Schwimm-, Lauf- und Radeinheiten!

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Witten: Saisonendspurt zur Bestzeit

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Bei allerbesten äußeren Bedingungen - kühl, sonnig und windstill - wurde am 26.09.2015 der 9. Ruhrtal-Marathon in Witten ausgetragen. Die Farben von Westfalia Herne Triathlon vertrat Jan Müller, der den anspruchsvollen Lauf im letzten Jahr für sich entscheiden konnte. "Natürlich wäre es schön, den Titel zu verteidigen, aber das hängt ja sehr von der Konkurrenz ab. Ich will meine Zeit von 2014 verbessern und dann schauen, wofür es reicht", sagte er vor dem Start.

Ein Blick in die Startliste sorgte schnell für klare Verhältnisse, mit David Schönherr war ein Läufer dabei, der eine Bestzeit in der Nähe von 2.30 h aufweist. Entsprechend schnell ging das Rennen los, Schönherr setzte sich bereits nach wenigen Metern mit einem Mitstreiter ab, dahinter folgte ein weiterer Läufer und ein Trio, in dem sich auch Jan Müller befand. "Wir sind die erste Hälfte der ersten Runde zügig, aber mit Augenmaß gelaufen", berichtete er später. 

Dies ist in Witten wichtig, da die zweite Hälfte der zwei Runden jeweils mit 250 Höhenmetern gespickt ist, die sich auf drei Anstiege verteilen.

Während die ersten drei einsam ihre Kreise zogen und die Podestplatzierungen früh vergeben waren, fiel einer der Läufer aus Müllers Gruppe nach gut zehn Kilometern langsam zurück. Zu zweit ging es dann weiter, ein Auge dabei immer auf der Uhr. "Ich bin bewusst nach Puls gelaufen, um mir Körner für das harte Finish aufzusparen", schilderte Müller seine Taktik, die letztlich gut aufging. Bis 35 Kilometer hatte das Duo Bestand, als es zum zweiten Mal nach Schloss Steinhausen und dann durchs Muttental ging, fiel auch der zweite Konkurrent zurück. "Ich wusste nicht, wieviel Vorsprung ich hatte und habe deshalb nicht locker gelassen." Der verdiente Lohn: Nachdem auch der Schlussanstieg von der Ruine Hardenstein nach Vormholz überstanden war, ging es zügig ins Ziel, wo in 3:04:26 h eine neue Bestzeit zu Buche stand.

"Das Niveau war heute sehr hoch, im letzten Jahr war ich acht Minuten langsamer und habe gewonnen, jetzt reicht es ´nur´ zu Platz vier." Trotzdem war Müller hochzufrieden, zumal er mit dieser Zeit die Altersklasse M35 gewinnen konnte. "Nur schade, dass die weiteren Platzierten nicht zur Siegerehrung erschienen sind", bedauerte er und scherzte: "So war es etwas einsam auf dem Podest." Jetzt werden erst einmal die Beine hochgelegt, um in einigen Wochen mit der Vorbereitung auf die neue Saison zu beginnen.

 

Amsterdam: Westfalia Athleten gegen den Wind

Am 12.09.15 machten sich die beiden Herner Jörg Schmidt und Jürgen Mann auf denWeg in das holländische Almere bei Amsterdam um sich ihrer ersten Halbdistanz bei der Callange Almere zu stellen.

Nach 1900m im eiskalten Wasser, waren 90km auf dem Rad an der Küste Flevolands sowie ein Halbmarathon zu absolvieren. Besonders der windanfällige Radkurs verlangte dabei allen Startern einiges ab.

Um 8.30 viel der Startschuß vor der Skyline von Almere und nach 5:23 bzw 5:40 erreichten beide glücklich und zufrieden den Zielbogen auf der Esplanade.

Nach dem erfolgreichen Wettkampf war dann erst einmal Regeneration im nahegelegenen Landalpark angesagt.

 

 

Zell am See: drei Herner auf der Mitteldistanz erfolgreich

 

Als sich die Triathlonsaison 2015 eigentlich schon ihrem Ende entgegen neigte, stand für drei Athleten aus Herne der Höhepunkt noch bevor: Siggi Noll, Michael Aßhauer und Frank Neuwirth hatten sich die Mitteldistanz im österreichischen Zell am See vorgenommen. Weshalb es das Trio ausgerechnet in die Alpenrepublik verschlagen hat, verriet Neuwirth: "Alleine die Lage ist schon traumhaft schön, mächtige Berge mit grünen Hängen und schroffem Fels, dazu der kristallklare See und eine anspruchsvolle Radstrecke."

Ein weiterer Anreiz wird sicher auch die am folgenden Tag ausgetragene "Ironman 70.3 Weltmeisterschaft" gewesen sein. Doch bevor sich die Jungs das Rennen entspannt ansehen konnten, galt es für sie erst einmal, noch mal die Kräfte zu mobilisieren. Beim Schwimmen kamen Neuwirth und Aßhauer fast zeitgleich aus dem Wasser und blieben in unter 38 Minuten für die 1,9 km in einem sehr ansprechenden Bereich. Noll folgte einige Minuten später und nahm ebenfalls die 90 km lange Radstrecke in Angriff. Dort wartete nach einer flachen und entsprechend schnellen Einrollphase bald der 14 km lange Anstieg zum Hochkönig, der mit durchschnittlich 6 % schon sehr alpinen Charakter aufwies. Hier galt es, sich die Körner gut einzuteilen, denn auch nach dem Pass wurde das Rennen nicht viel leichter. Immerhin gab es neben der zweiten Hälfte des Radkurses noch einen Halbmarathon zu absolvieren. 

Nachdem Neuwirth auf dem Rad etwas Zeit zwischen sich und die beiden Vereinskollegen hatte legen können, war es nun Michael Aßhauer, der mit einem forschen Schritt Boden gut machte. Bald war er zu Neuwirth aufgelaufen und zog danach einsam seine Runden in der idyllischen Landschaft. Aber auch Neuwirth und Noll hielten die Spannung hoch und so finishten drei "Flachlandtiroler" erfolgreich eine gleichermaßen anspruchsvolle wie außergewöhnliche Mitteldistanz.

 

Impressionen

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