Finale der Masters-Liga Zwei aufrechte Herner in Xanten, Podium im freien Feld  

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Da ein Großteil der Masters-Mannschaft bei der Challenge Walchsee im Einsatz war, startete mit Birgit Deppe und Dirk Lohsträter nur ein Duo beim letzten Wettkampf der Masters-Saison im niederrheinischen Xanten. Während die beiden eine Kurzdistanz über 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen zu bestreiten hatten, begnügte sich Georg Temme auf der etwa halb so langen Draxi-Distanz. Nach zurückhaltendem Schwimmen gab Georg in den folgenden zwei Disziplinen dann richtig Gas und erreichte als 2. seiner Altersklasse M60 nach Hückeswagen erneut das Podium. Auch in der Gesamtwertung war er als 172. von 380 Startern hervorragend platziert. Unterdessen schickte sich das Duo Deppe und Lohsträter an, das Beste aus der Situation zu machen. 

Da von vorne herein durch den fehlenden dritten Starter ein Streichergebnis feststand, war ein gutes Resultat nur schwer möglich. Umso beachtlicher waren die Leistungen der beiden, Dirk kam nach 2.41 h ins Ziel und konnte wie gewohnt beim Schwimmen überzeugen, Birgit kämpfte sich nach 3.10 h durch alle drei Disziplinen. Besonders erwähnenswert: fast 15 Starter konnten das Rennen nicht beenden, woran wohl auch die schwierigen, stark windigen Bedingungen Schuld trugen. Unter dem Strich erreichten Dirk und Birgit den 23. Platz in der Tageswertung, in der Abschlusstabelle bedeutet dies Rang 26.

 

Sextett finisht die Mitteldistanz in Tirol

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So langsam klingt die Triathlonsaison aus, die letzten Starts stehen an. Für viele noch einmal die Gelegenheit, den einen oder anderen "Genuss-Wettkampf" mitzunehmen. Dies taten Michael Gniffke, Jörg Schmidt, Frank Neuwirth, Siggi Noll, Jürgen Mann, Michael Aßhauer und Martin Skaljic bei der Challenge Walchsee und gingen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen ins Rennen. Die Strecke in der Alpenrepublik ist naturgemäß mit einigen Höhenmetern auf der Radstrecke gespickt, dafür ist das Schwimmen im ruhigen Walchsee angenehm und der Lauf entlang den Ufern ebenfalls nicht allzu schwer. Gleichwohl macht es natürlich die Länge des Wettkampfs für alle hinten heraus hart und nach den Körnern, die die lange Saison 

gekostet hat, wundert es nicht, dass kein Westfalia-Athlet unter fünf Stunden das Ziel erreichte. 

Allerdings stand auch vor allem der Spaß auf der attraktiven Strecke im Vordergrund, entsprechend zufrieden waren alle sechs, nachdem sie das Ziel erreicht hatten. Am schnellsten war dabei Michael Gniffke, der nach 5.02 h einlief und sich vor allem über ein sehr gelungenes Schwimmen freuen konnte. Gleiches galt für Frank Neuwirth und Michael Aßhauer, die im Wasser eine sehr überzeugende Leistung bringen konnten. Auch Siggi, Jürgen und Martin kamen gut durch die erste Disziplin, während Jörg Schmidt es zunächst etwas langsamer angehen ließ. Dafür konnte er auf dem Rad seine Bergqualitäten einbringen und fuhr gemeinsam mit Jürgen die zweitbeste Herner Zeit, Michael Gniffke war ein paar Minuten schneller, die anderen nicht viel langsamer. So war die Ausgangslage vor dem abschließenden Lauf gut, Michael Gniffke lag ohnehin auf Kurs und auch Jürgen hatte noch alle Möglichkeiten für eine absolute Topleistung. Entsprechend ambitioniert ging er den Halbmarathon an, am Ende musste er das Tempio etwas reduzieren, legte aber trotzdem die beste Laufzeit hin. Dicht gefolgt wurde er von Michael Gniffke, der in der Addition aller Disziplinen in 5.02 h dann doch die Nase vor Jürgen (5.23 h) hatte. Als dritter im Bunde lief Michael Aßhauer ein, nach dem guten Schwimmen reichten konstante Leistungen für ein sicheres Finish unter 6 h (5.46 h). Jörg hatte in den letzten Monaten erhebliche Probleme mit dem Laufen, die fehlenden Grundlagen merkte man dann, dennoch kam er in 5.51 h deutlich unter sechs Stunden ins Ziel. Martin lief taktisch klug und konnte sich von Runde zu Runde immer mehr steigern, der verdiente Lohn waren 6.07 h. Frank und Siggi lieferten sich bis zum Schluss ein zähes Ringen. Am Ende lagen schlappe 144 Sekunden zwischen ihnen, 6.30 h von Frank standen 6.32 h von Siggi gegenüber. 

 

Altersklassen-Platz III für Westfalia-Athleten 

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Die NRW-Ligen machen gerade Sommerferien, was aber kein Grund dafür wäre, die Beine hochzulegen. Jürgen Mann von Westfalia Herne Triathlon nutzte den Kindelsbergtriathlon in Hilchenbach für eine Standortbestimmung während der Ligapause. Die landschaftlich attraktive Strecke über 560 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen bot für Jürgen die Möglichkeit, die frisch eingetroffene neue Vereinsbekleidung einzuweihen. Noch dazu gaben Arme und Beine einiges her, in einem gut besetzten Rennen (u.a. viele starke Athleten aus Buschhütten) erreichte er einen ausgezeichneten dritten Platz in seiner Altersklasse. "Noch dazu bin ich vor dem Regen ins Ziel gekommen", schmunzelte er zufrieden im Ziel. Herzlichen Glückwunsch und gute Erholung

 

Westfalia-Athlet in Roth erfolgreich

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Michael Gniffke hat bei der Challenge Roth eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt und ist in 10:25:06 dicht an die magische 10-h-Marke herangekommen. Bis dahin war es aber ein weiter Weg, der drei Stunden vor dem Start um 6.40 Uhr begann. Nach einem leichten Frühstück ging es an den Main-Donau-Kanal, in welchem "der längste Tag des Jahres" mit 3,86 km Schwimmen eröffnet wurde. Michael hatte in den vergangenen Monaten speziell auf das Schwimmen im Neoprenanzug hin trainiert und konnte erwartungsgemäß einige Akzente setzen. Nach 1.04 h war er aus dem Wasser, vielleicht ein wenig langsamer als insgeheim erhofft, aber immer noch weit vorne, zumal mit dem Radfahren seine Schokoladendisziplin nun anstand. Und da zeigte er gleich auf den ersten Kilometern, wie gut er sich vorbereitet hatte. Der Schnitt lag zwischenzeitlich über 36 km/h und sank auch auf der zweiten Runde nur unwesentlich. 

Den Stimmungshöhepunkt am Solarer Berg flog er im Stile des neuen Weltbestzeitinhabers Jan Frodeno hinauf, die Abfahrten nahm er in bester aerodynamischer Position und im Flachen hämmerte er, was das Zeug hielt. 5.08 h standen am Ende auf der Uhr, nur 5.08 h, die ihm alle Optionen offen hielten. Da auch die Wechsel sehr gut klappten, war die 10-h-Schallmauer auf einmal in Reichweite. Dass es dafür heute noch nicht reichte, ist zwar schade, angesichts eines immer noch guten Marathons in 4:06:55 kann Michael trotz harter letzter Kilometer sehr zufrieden auf den Wettkampf zurückblicken. Und letztlich stand ja trotzdem eine neue Bestzeit, die 11.11 h, die zuvor zu Buche standen, hat der Mann von Westfalia Herne Triathlon geradezu pulverisiert. Zu dieser Leistung gratulieren wir aus vollstem Herzen, das tolle Ergebnis hat er sich durch enormen Fleiß und Disziplin redlich verdient. Jetzt natürlich gute Erholung, ein paar Wettkämpfen stehen schließlich noch an  

 

Verl: Seniorenmannschaft kehrt nach schönem Wettkampf zurück 

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Mission erfüllt - Spaß gehabt Verl: Seniorenmannschaft kehrt nach schönem Wettkampf zurück Beim dritten Ligawettkampf der Senioren ging es für Westfalia Herne Triathlon ins ostwestfälische Verl. Auf einem schnellen Kurs stand eine olympische Disziplin auf dem Programm, bei der das Schwimmen im Gegensatz zu den letzten Jahren von 1200 auf 1500 m angepasst wurde. Dem Auftakt folgten 40 Radkilometer auf flachen und breiten Landstraßen, die zum Tempomachen einladen, den Abschluss bildete traditionell der Lauf über zehn Kilometer in idyllischer Landschaft. Beim Schwimmen ergaben sich zwei Duos, Michael Aßhauer und Olivia Masseck kamen genauso etwa zeitgleich aus dem Wasser wie ihre zwei Mitstreiter Siggi Noll und Martin Skaljic.  

Auf dem Rad konnten vor allem Noll und Aßhauer Druck machen, aber auch die anderen beiden traten kräftig in die Pedale, so dass das Quartett beim zweiten Wechsel immer noch verhältnismäßig dicht beeinander lag. 

Beim Laufen konnte sich Aßhauer schließlich von den anderen lösen und lief als 78. als bester Herner ins Ziel ein, die anderen blieben im Rahmen der Möglichkeiten und beendeten ihrerseits ihre Wettkämpfe mit persönlichen Erfolgen.

Dass am Ende "nur" der 28. Rang für das Team heraussprang, lag wie üblich an der enormen Leistungsdichte in der Seniorenliga. "Unser vorrangiges Ziel ist im ersten Jahr unseres Bestehens aber ohnehin Teamgeist und Spaß am Sport, daher sind wir mit dem Wettkampf auch sehr zufrieden." Gratulation an alle Starter und gute Erholung für kommende Aufgaben!  

 

Impressionen

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