Westfalia-Athlet in Roth erfolgreich

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Michael Gniffke hat bei der Challenge Roth eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt und ist in 10:25:06 dicht an die magische 10-h-Marke herangekommen. Bis dahin war es aber ein weiter Weg, der drei Stunden vor dem Start um 6.40 Uhr begann. Nach einem leichten Frühstück ging es an den Main-Donau-Kanal, in welchem "der längste Tag des Jahres" mit 3,86 km Schwimmen eröffnet wurde. Michael hatte in den vergangenen Monaten speziell auf das Schwimmen im Neoprenanzug hin trainiert und konnte erwartungsgemäß einige Akzente setzen. Nach 1.04 h war er aus dem Wasser, vielleicht ein wenig langsamer als insgeheim erhofft, aber immer noch weit vorne, zumal mit dem Radfahren seine Schokoladendisziplin nun anstand. Und da zeigte er gleich auf den ersten Kilometern, wie gut er sich vorbereitet hatte. Der Schnitt lag zwischenzeitlich über 36 km/h und sank auch auf der zweiten Runde nur unwesentlich. 

Den Stimmungshöhepunkt am Solarer Berg flog er im Stile des neuen Weltbestzeitinhabers Jan Frodeno hinauf, die Abfahrten nahm er in bester aerodynamischer Position und im Flachen hämmerte er, was das Zeug hielt. 5.08 h standen am Ende auf der Uhr, nur 5.08 h, die ihm alle Optionen offen hielten. Da auch die Wechsel sehr gut klappten, war die 10-h-Schallmauer auf einmal in Reichweite. Dass es dafür heute noch nicht reichte, ist zwar schade, angesichts eines immer noch guten Marathons in 4:06:55 kann Michael trotz harter letzter Kilometer sehr zufrieden auf den Wettkampf zurückblicken. Und letztlich stand ja trotzdem eine neue Bestzeit, die 11.11 h, die zuvor zu Buche standen, hat der Mann von Westfalia Herne Triathlon geradezu pulverisiert. Zu dieser Leistung gratulieren wir aus vollstem Herzen, das tolle Ergebnis hat er sich durch enormen Fleiß und Disziplin redlich verdient. Jetzt natürlich gute Erholung, ein paar Wettkämpfen stehen schließlich noch an  

 

Verl: Seniorenmannschaft kehrt nach schönem Wettkampf zurück 

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Mission erfüllt - Spaß gehabt Verl: Seniorenmannschaft kehrt nach schönem Wettkampf zurück Beim dritten Ligawettkampf der Senioren ging es für Westfalia Herne Triathlon ins ostwestfälische Verl. Auf einem schnellen Kurs stand eine olympische Disziplin auf dem Programm, bei der das Schwimmen im Gegensatz zu den letzten Jahren von 1200 auf 1500 m angepasst wurde. Dem Auftakt folgten 40 Radkilometer auf flachen und breiten Landstraßen, die zum Tempomachen einladen, den Abschluss bildete traditionell der Lauf über zehn Kilometer in idyllischer Landschaft. Beim Schwimmen ergaben sich zwei Duos, Michael Aßhauer und Olivia Masseck kamen genauso etwa zeitgleich aus dem Wasser wie ihre zwei Mitstreiter Siggi Noll und Martin Skaljic.  

Auf dem Rad konnten vor allem Noll und Aßhauer Druck machen, aber auch die anderen beiden traten kräftig in die Pedale, so dass das Quartett beim zweiten Wechsel immer noch verhältnismäßig dicht beeinander lag. 

Beim Laufen konnte sich Aßhauer schließlich von den anderen lösen und lief als 78. als bester Herner ins Ziel ein, die anderen blieben im Rahmen der Möglichkeiten und beendeten ihrerseits ihre Wettkämpfe mit persönlichen Erfolgen.

Dass am Ende "nur" der 28. Rang für das Team heraussprang, lag wie üblich an der enormen Leistungsdichte in der Seniorenliga. "Unser vorrangiges Ziel ist im ersten Jahr unseres Bestehens aber ohnehin Teamgeist und Spaß am Sport, daher sind wir mit dem Wettkampf auch sehr zufrieden." Gratulation an alle Starter und gute Erholung für kommende Aufgaben!  

 

Altena: Landesliga-Team mit großem Kampf 

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Nach dem unglücklichen siebten Platz vor drei Wochen in Kamen galt es für das Landesliga-Team von Westfalia Herne Triathlon, in Altena eine Antwort zu geben. Jürgen Mann, Michael Gniffke, Marius Kruza und Jan Müller gingen über die ausgesprochen anspruchsvolle Sprintdistanz ins Rennen. Den 500 Metern im Schwimmen folgten 20 km auf dem Rad, die über 700 Höhenmeter aufwiesen und auch der abschließede Lauf über fünf Kilometer kann keineswegs als flach bezeichnet werden. Davon ließ sich das Quartett aber nicht irritieren. Gniffke erwischte schon im Wasser einen guten Tag und stieg als erster aus dem Freibad in Dahle, Kruza und Müller nahmen zeitgleich die Verfolgung der Konkurrenz auf und auch Mann überzeugte in seiner persönlichen Wackeldisziplin. Auf dem Rad machte vor allem Gniffke weiter Druck, zwei Wochen vor seinem Saisonhöhepunkt bei der Langdistanz in Roth nähert er sich seiner Topform immer weiter an. 

Konkurrent um Konkurrent ließ er auf den langen und harten Anstiegen stehen und auch die riskante Abfahrt über teilweise katastrophale Straßenzustände meisterte er sicher. Dahinter kämpften sich auch Kruza und Müller durchs Feld, dabei half ihnen, den jeweils anderen Mannschaftskameraden fast über die gesamte Distanz im Blick zu haben. Mann zeigte, dass er mehr als nur ein Ersatz für den verletzten Jörg Schmidt war und machte Platz um Platz gut. Entsprechend ordentlich war die Ausgangssituation vor dem Laufen, bei dem die vier Herner noch einmal alles aus sich herausholten. Hier konnte vor allem Mann noch einmal richtig aufholen und auch die Teamkollegen liefen noch viele Plätze nach vorne. Im Ziel galt es dann, auf die Ergebnisse zu warten, die mit Platz fünf fast etwas enttäuschend ausfielen. "Wir haben alle sehr gute Rennen gemacht, jeder war am Limit. Dass wir damit nicht in die Nähe des Podestes kommen, zeigt, wie stark die Konkurrenz heute war." Dabei lagen vor den Hernern im Einzelklassement fast nur Athleten der vor ihnen platzierten Mansnchaften aus Ratingen, Gladbeck, Attendorn und Ohle, die heute aus dem Rennen schon fast eine Zweiklassengesellschaft gemacht haben. "So gesehen ist Platz fünf wahrlich keine Schande, die Anderen waren einfach besser." Nach drei Wettkämpfen liegt Westfalia Herne Triathlon weiter auf dem fünften Platz, in Hückeswagen geht es zum Saisonabschluss so eventuell tatsächlich um den Aufstieg in die Verbandsliga. "Dafür muss aber alles passen", sind sich die vier einig. Aber wie auch immer, schon jetzt ist die erste Saison der jungen Mannschaft ein voller Erfolg, auf dem sich in Zukunft aufbauen lässt.

Kamen: Landesliga Team erreicht dennoch gutes Ergebnis 

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Nach dem überraschenden Podestplatz zum Auftakt stand an diesem Wochenende der zweite Wettkampf in der Landesliga auf dem Programm. 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und ein Lauf über zehn Kilometer waren auf dem schnellen Kurs rund um die Sportschule Kaiserau zu meistern.

Für Westfalia Herne gingen der wiedergenesene Marius Kruza, Jürgen Mann, Michael Gniffke und Jan Müller an den Start. Das Schwimmen ist traditionell nicht die Schokoladendisziplin der Herner, entsprechend waren die vier mit ihren Mittelfeldplatzierungen nach dem Auftakt erst einmal zufrieden.

Auf dem Rad zeigte sich schnell, wo die Platzierungen gemacht werden. Der fast völlig flache Kurs, der noch dazu wenig Kurven aufweist, bot sich für eine fulminante Aufholjagd geradezu an. Michael, als stärkster Radfahrer, zog sogleich an vielen

Konkurrenten vorbei, wurde dann aber aufgrund seiner Startnummer, die sich im Fahrtwind gewendet hatte, mit einer zweiminütigen Zeitstrafe belegt. Beirren ließ er sich davon nicht und legte beim abschließenden Lauf noch einmal ordentlich zu. 

Schlimmer erwischte es Jürgen, der nach exzellenter Leistung leider eine Runde zu früh in Richtung zweite Wechselzone einbog und somit am Ende disqualifiziert wurde. Besonders ärgerlich, da auch er sich im Vergleich zu Hagen noch einmal deutlich steigern konnte.

Und als wenn das alles noch nicht genug gewesen wäre, erwischte auch Jan nicht seinen besten Tag. Nach Magenproblemen unter der Woche fehlte einfach die Substanz, so dass er schon auf dem Rad das angeschlagene Tempo nicht ganz halten konnte, mit Kampfgeist rettete er aber eine brauchbare Laufzeit ins Ziel.

Dennoch gab es zwei Lichtblicke zu verzeichnen. Marius konnte nach einer mehr als halbjährigen Vetrletzungspause ein starkes Comeback feiern, er kam nicht nur ohne Schmerzen durch das Rennen, sondern konnte auch seine persönlichen Vorgaben voll erfüllen und kann zuversichtlich in Richtung Altena blicken, wo in drei Wochen der nächste Start ansteht. Ebenso gibt das Mannschaftsergebnis Auftrieb: Trotz Zeitstrafe und Disqualifikation erreichten die Herner einen starken siebten Platz, der nicht nur alle Möglichkeiten offen lässt. "Von den individuellen Leistungen wäre ein richtig starkes Resultat drin gewesen, entsprechend blicken wir nicht zurück, sondern konzentrieren uns nun auf Altena und das Saisonfinale in Hückeswagen." Leider auf einen Start verzichten musste die Masters-Mannschaft, die heute eigentlich in Bonn starten wollte. Ein Arbeitsunfall hatte das Team entscheidend dezimiert, so dass das aufgrund von Hochwasser zu einem Duathlon umfunktionierte Rennen in der ehemaligen Bundeshauptstadt ohne Athleten von Westfalia Herne Triathlon stattfinden musste.

Harsewinkel: Tolle Stimmung beim ersten Rennen 

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Heute stand der Saisonauftakt der Regionalliga Damen auf dem Plan! Was sich die Mädels vorgenommen hatten, "Spaß haben und Erfahrung zu sammeln", ging voll auf!

Schon vor dem Start war beste Stimmung und auch wenn nur drei Damen (Olivia Masseck, Birgit Deppe und Sandra Janeck) an den Start gingen, war die Mannschaft, bis auf Heike, die beruflich verhindert war, komplett in Harsewinkel vertreten: Trotz der weiten Anreise waren zahlreiche Vereinsmitglieder an der Strecke und sorgten für beste Stimmung! Somit rückte die Bedeutung der Zeit heute mal in den Hintergrund!

Dennoch konnte Sandra bei ihrem Debüt trotz verletzungsbedingter monatelanger Laufpause die beste Laufzeit erzielen und war im Ziel sichtlich zufrieden. Wer Birgit kennt weiß, Hitze und Heuschnupfen stehen nicht auf ihrer Freundesliste...mitgerissen von der Vereinsstimmung ging Birgit als Mannschaftskapitän mit gutem Beispiel voran, trotzte ihren natürlichen Gegnern und konnte eine tolle Leistung abliefern.

Gemeinsam im Zielbereich wurde das tolle Gefühl der Mannschaft zusammen mit den mitgereisten "Fans" gefeiert! Olivia war fernab ihrer Möglichkeiten - aus noch unerklärlichen Gründen! Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch! In einer Sache waren sich alle einig: geile Stimmung, geile Mannschaft und einen tollen Support an der Strecke - das ist das, was wirklich zählt und glücklich macht!

  

 

Impressionen

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